Die eigenen, sich zurecht gelegten Klischees Griechenland’s haben sich wohl alle bestätigt: Unzählige Inseln, traumhafte Buchten, köstliches Essen, griechischer Wein und Ouzo, die Heimat der Götter und herzliche Menschen. Aber Griechenland ist noch so viel mehr: Der höchste Berg auf dem Peloponnes ist 2407 m hoch, dort lassen sich sogar Skigebiete entdecken. Die Strassen führen meist steil hinauf und wieder hinunter, immer eingerahmt von unzähligen Kurven und Kehren und grandioser Natur! Sobald man abseits der Touristenpfade unterwegs ist, zeigt sich dem Besucher jedoch nochmals ein anderes Bild: Viele Häuser stehen verlassen da, viele Bewohner sind schon lange in die Stadt gezogen. Womöglich noch immer sichtbare Nachwirkungen der Finanzkrise 2008 , welche dieses Land und ihre Menschen besonders hart getroffen hatte.
Auch auf den Strassen geht es südländisch gemächlich her und zu, beinahe freut man sich, wenn mal wieder jemand entgegen kommt. Apropos Verkehr: Nirgends auf der Welt ist man wohl gelassener als in Griechenland – hier wird weder gehupt, noch wild gestikuliert und die Verkehrsregeln lassen sich sehr grosszügig auslegen, bis hin zur vollständigen Missachtung. Für uns Schweizer eine echte Herausforderung… Doch gerade dieses behäbige Lebensgefühl lässt uns wieder einmal klar werden, in welch hektischer und durchorganisierten Welt wir zuhause gefangen sind. Einfach entspannend und wohltuend miterleben zu dürfen, dass es eben auch anders ganz gut geht.
Wir haben uns sofort in dieses wunderbare Land verliebt. Gerade in der Nebensaison lässt es sich wunderbar reisen, wobei die vielen touristischen Infrastrukturen noch ihren Winterschlaf geniessen und erst so langsam am Erwachen sind. Mit ein bisschen Zeit, guter Navigation und einem zuverlässigen 4WD lassen sich die schönsten und abgelegensten Buchten entdecken: Belohnt wir man nach abenteuerlicher Talfahrt dann mit menschenleeren, weissen Stränden und glasklarem, türkisblauem Meer. Am Abend kommen ab und an einige Fischer zu ihren Booten und bevor sie in ihre Kähne steigen, gibt es noch einen kleinen Schwatz über das Wetter und den erwarteten, nächtlichen Fischfang.
Und auch kulinarisch bietet Griechenland so einiges: In einem der vielen idyllischen Dörfern geniesst man griechischen Salat mit Suvlaki in einer urigen Taverne und staunt über die Tanzkünste des Kochs, der uns seine Variante des Sirtaki’s zum Besten gibt. Auch wenn der Slogan «nix verstehn in Athen» durchaus zutrifft, die Menschen freuen sich über dankbare Besucher ihres schönen Landes.
Unser Fazit: Griechenland hat noch viele versteckte und vom Tourismus unbeachtete Flecken, welche sich erkunden lassen! Viel Freude beim durchschauen der Fotos.
- Die Fähre von Ancona nach Igoumenitsa
- Fährenromantik!
- unser erster Halt ist die Insel Lefkada
- Ziegenbucht mit dem weissen Kiesstrand und dem türkis-blauen Wasser
- die Fähre bringt uns auf den Peloppones
- perfekt für einen Kaffee!
- nicht alle Schiffe sind noch gut im Schuss…
- spannende Durchblicke…
- Ochsenbauch-Bucht
- Passhöhe erreicht!
- verlassene Dörfer in den Bergen
- schade fürs Auto und den Wald…
- Brände gehören auch zum Bild
- das verlassene Dorf „Mani“
- mit den speziellen Wohn-Turm-Bauten
- sogar das Bett wurde hiergelassen
- Nafplion – eine charmante Stadt mit Geschichte
- verlassener Bahnhof
- da kommt schon lange kein Zug mehr!
- lost Place von heute (leider kein Einzelfall)
- Mandarinen- und Orangenernte
- Monemvasia von oben…
- Monemvasia von unten…
- das berühmte Amphitheater von Epidaurus
- Ausgrabungsstätte Mykene
- mit dem berühmten Löwentor
- Korinth-Kanal
- cave of Seal nahe Korinth
- diese Farben – einer meiner Lieblingsplätze
- das Inselchen Poros…
- … lädt zum verweilen ein!
- parkieren ist meist schwierig
- dafür sind die Fähren gängige Verkehrsmittel
- auf der Insel Euböa ist ein Camp schöner als das andere
- Euböa ist die Insel der Windräder
- nix versteh’n in Athen
- weites Land mit tausenden Olivenbäumen
- heute kein Diesel 🙂
- Delphi mit dem Orakel
- das Museum bei Delphi ist einiges spannender
- der Regen hat seine Spuren hinterlassen…
- ein Tag Sonne und die Welt ist wieder in Ordnung
- letzte Nächte auf Korfu
- Unsere Route – rund 3’800 km in Greece
- Auf Wiedersehen…
















































































